An heißen Augusttagen kann sich die Belastung durch hohe Temperaturen regional rasch ändern. Deshalb sollten Menschen in Deutschland morgens die aktuelle amtliche Hitzewarnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) prüfen – besonders, wenn ein Arbeitstag im Freien, körperliche Anstrengung oder Besorgungen in der Mittagshitze anstehen.
- Die DWD-Warnkarte zeigt Hitzewarnungen regional für den aktuellen und folgenden Tag.
- Ältere Menschen, kleine Kinder und chronisch Erkrankte brauchen besondere Aufmerksamkeit.
- Bei Arbeit im Freien sind betriebliche Schutzregeln und die Hinweise des Arbeitgebers wichtig.
- Trinkpausen, Schatten und ein angepasster Tagesablauf senken die Belastung.
Die amtliche Warnlage für Kreis oder Stadt aufrufen
Die aktuelle Karte steht auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes zur Hitzewarnung. Dort lässt sich prüfen, ob für den eigenen Kreis oder die jeweilige Stadt eine Warnung gilt. Maßgeblich ist immer die Karte zum Zeitpunkt des Abrufs: Eine allgemeine Aussage für ganz Deutschland oder feste Höchsttemperaturen lässt sich daraus nicht ableiten.
Wer unterwegs sein muss, sollte den Check vor dem Aufbruch wiederholen. Auch Angehörige in einer anderen Region können von einer abweichenden Warnlage betroffen sein.
Diese Gruppen sind bei Hitze besonders gefährdet
Hitze kann den Kreislauf belasten, den Schlaf verschlechtern und bestehende Beschwerden verstärken. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit nennt insbesondere ältere Menschen, Menschen mit chronischen Erkrankungen, Schwangere, kleine Kinder und Pflegebedürftige als Gruppen, die besonderen Schutz benötigen.

Auch Personen, die im Freien oder in schlecht gekühlten Räumen arbeiten, sollten ihre Belastung nicht unterschätzen. Ein kurzer Anruf bei gefährdeten Angehörigen kann klären, ob Getränke, ein kühler Raum und Unterstützung vorhanden sind.
Den Alltag und die Arbeit hitzetauglich planen
Das staatliche Portal zum Hitzeschutz empfiehlt einfache Vorsorge im Alltag:
- Über den Tag verteilt ausreichend trinken, sofern medizinisch nichts anderes gilt.
- Körperlich anstrengende Aufgaben möglichst in die kühleren Morgen- oder Abendstunden legen.
- Direkte Sonne in Wohnräumen mit Rollläden, Vorhängen oder Außenbeschattung abhalten.
- Leichte Kleidung tragen und Pausen im Schatten oder in kühleren Räumen einplanen.
- Kinder, ältere Menschen und Pflegebedürftige nicht in aufgeheizten Fahrzeugen oder Räumen zurücklassen.
Bei Arbeit im Freien rechtzeitig abstimmen
Beschäftigte sollten morgens zusätzlich Betriebsanweisungen, Pausenregelungen und Hinweise ihres Arbeitgebers prüfen. Je nach Tätigkeit können Arbeitszeiten angepasst, zusätzliche Trink- und Schattenpausen organisiert oder besonders belastende Arbeiten verlegt werden.

Wann medizinische Hilfe nötig ist
Bei starken oder ungewöhnlichen Beschwerden nach Hitzeeinwirkung sollte nicht abgewartet werden. Bei Bewusstseinsstörungen, Atemnot, starken Schmerzen oder einer akuten Verschlechterung des Zustands ist sofort der Notruf 112 zu wählen. Allgemeine Hitzetipps ersetzen keine medizinische Beratung.
Für den nächsten heißen Tag gilt: Warnkarte prüfen, Termine anpassen und besonders gefährdete Menschen aktiv einbeziehen.
Quelle: Deutscher Wetterdienst
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Quellenprüfung Amtliche Informationen
Die Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes und Hinweise des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit bilden die Grundlage dieses Beitrags.
- Die DWD-Warnkarte für den eigenen Kreis oder die eigene Stadt öffnen.
- Warnungen für den aktuellen und folgenden Tag vergleichen.
- Betriebliche Hinweise bei Arbeit im Freien prüfen.
- Quelle
- Deutscher Wetterdienst: Hitzewarnungen
- Umfang
- Deutschland
- Aktualisiert
- 2026-08-13 09:30
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